Bugatti Veyron 16.4

  • Eines von jemals nur 450 gebauten Fahrzeugen
  • Ausgestattet mit den seltenen Pur Sang Felgen
  • Einzigartige Farbkombination
  • Nur 7.500 KM Laufleistung
  • Inkl. großem Kundendienst durch Bugatti
  • Inkl. neuer Reifen
Baujahr:2006
Lackierung:Schwarz
Interieur:Leder | Olivegrün
Schaltung:Automatik
Kilometerstand:7.500 KM
Leistung:1001 PS
Kraftstoff*:Benzin
Preis:1.606.500,- € (inkl. 19% MwSt.)

* Verbrauch: 24,9 l nach Richtlinie DIN 70030, ermittelt bei 3/4 der Höchstgeschwindigkeit, maximal 110 km/h, unter Zuschlag von 10 %

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Der Bugatti Veyron 16.4

Bugatti hatte die Messlatte mit der Devise, den Boliden darüber hinaus als alltagstaugliches und komfortables Straßenfahrzeug zu bauen, noch höher gelegt. Die Entwicklung des Veyron war eine der größten technischen Herausforderungen, die die Automobilindustrie bis dahin kannte. Es existierten kaum Bauteile, Komponenten oder Systeme, die aus bestehenden Fahrzeugkonzepten für den Veyron übernommen werden konnten. Alles musste neu entwickelt werden, um die Leistungsdaten zu erreichen und sie dann auch im Fahrzeug umzusetzen. Dafür wurden auch die Erfahrungen anderer Industriebereiche genutzt, in denen extreme Geschwindigkeiten und extreme Belastungen für Material und Systeme üblich sind, zum Beispiel der Luft- und Raumfahrt. Der Veyron ist der erste und einzige Supersportwagen, der so entwickelt und gebaut wurde, dass er jede Fahrsituation zu jeder beliebigen Zeit in der Serienkonfiguration meistern kann. Auch 15 Jahre nach seiner Markteinführung setzt der Supersportwagen Maßstäbe und sorgt für Emotionen und Begeisterung überall auf der Welt. Das Herz und die Seele des Veyron ist der 8.0 Liter-W16-Motor, der mit vier Turboladern sage und schreibe 1.001 PS leistet. Der 16-ZyIinder-MitteImotor ist mlt 710 mm Länge nicht größer als ein konventionelles V12-Aggregat und wiegt durch seine Leichtbauweise lediglich 490 kg. Dieser Motor ist uneingeschränkt für den Betrieb unter Dauervolllast geeignet. Damit kann er etwas, wozu etwa Motoren im Rennsport nicht in der Lage sind. Seine kompakten Maße verdankt er der einzigartigen Anordnung seiner Zylinderbänke in W-Konfiguration. Zwel VR8-Blöcke mit jeweils 15 Grad Bankwinkel sind in einem Kurbelgehäuse zu einem Motor gefügt. Beide Achtzylinder stehen in elnem Winkel von 90 Grad zueinander und werden von insgesamt vier Abgasturboladern beatmet. Für eine Hochleistungsmaschine wie den Veyron ist es unabdingbar, dass der Motor stets mit einem konstanten Kraftstoftdruck versorgt wird. Dafür musste ebenfalls eine Neuentwicklung her: Bugattl hat Drehstrom-Einspritzpumpen erfunden, die, anders als die herkömmlichen Plus-Minus-gepolten Pumpen, in der Lage sind, den Motor mit den erforderlichen Kraftstoftmengen zu versorgen - und das ununterbrochen mit konstantem Druck. Auch der Tank musste neu konzipiert werden. Bugatti bediente sich hier beim Rennsport, musste aber den üblichen Rennsporttank, welcher für Straßenfahrzeuge nicht erlaubt ist, so umbauen, dass er zulassungsfähig wurde. Dafür sprach man mit Ingenieuren aus der Raumfahrt und kam im Ergebnis zu einem außen mit Teflon beschichteten Tank, mit dem es möglich ist, die Kraftstoffpumpen in jeder Fahrsituation bis zu einer Restfüllmenge von drei Litern und bis zur maximalen Querbeschleunlgung des Veyron von 1,4 g konstant mit Kraftstoff zu beliefern. Die Kühlung im Veyron ist extrem wichtig. Dafür wurden ausgeklügelte Luftstromverläufe erdacht, die ausreichend Luft zu den zehn Kühlern des Fahrzeugs führen und die heiße Luft ableiten können, ohne dabei - und das war eine wichtige Auflage - das Fahrzeugdesign zu kompromittieren. Für 1.001 PS Antriebslelstung werden bei der Verbrennung systembedingt zusätzlich etwa 2.400 PS Wärmeenergie erzeugt. Dafür hat der Bugatti-Motor zwei Wasserkreisläufe. Der größere mit 40 Litern KühIwasser versorgt über insgesamt drei Kühler im Vorderwagen, um den Motor auf Betriebstemperatur zu halten. Der zwelte, sogenannte Niedertemperatur-Kreilslauf mit separater Wasserpumpe enthält 20 Liter Kühlwasser. Dieses System kühlt die Ladeluft und hilft zum Beisplel dabei, dass der Motor in einem Stau nicht heiß wird - ein häufiges Problem bei Hochlelstungssportwagen. Für den Veyron hat Bugatti gemeinsam mit Michelin die weltweit ersten Serienreifen entwickelt, die Geschwindigkeiten im 400-km/h-Bereich standhalten. Das bedeutet, dass der Veyron zum Fahren der Höchstgeschwindigkeit nicht auf andere Reifen gestellt werden muss. Die Serienreifen bedienen alle Geschwindigkeitsbereiche. Ein wichtiges Kriterium, das die Entwickler im Sinne der Alltagstauglichkelt des Fahrzeuges erfüllen mussten. Ein spannendes Detail der Reifenentwicklung ist der Reifendrucksensor, der für den Veyron neu entwickelt werden musste. Schließlich wirken bel einer Geschwindigkeit von über 400 km/h Fliehkräfte von bls zu 130 kg. Dafür waren umfangreiche Versuche auf einem Prüfstand für Flugzeug-Gasturbinen erforderlich, um die hohen Drehzahlen der Veyron Räder nachbilden zu können. Denn in der Automobilindustrie existierten solche Anlagen seinerzeit nicht. Um die gewaltigen Kräfte effektiv zu kontrollieren und das Fahrzeug sicher und schnell zum Stehen zu bringen, hat Bugatti eine Hochleistungsbremsanlage entwickelt, deren zahlreiche Komponenten weltweit einzigartig waren. Bestimmte Bauteile entstanden zusammen mit Entwicklungspartnern aus der Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Bremsanlage in Aktion zu erleben, bereitet ein ebenso großes Vergnügen, wie das Beschleunigen des Bugatti, denn in Kombination mit der parallel einsetzenden Airbrake, einer aerodynamischen Bremsfunktion des Heckflügels, ergeben sich atemraubende Verzögerungswerte. Als Premiere wählte Bugatti für die Bremsscheiben Carbon-Keramik als den bevorzugten Werkstoff aus, um eine maximale Verzögerungsleistung zu erzielen und Temperaturen von bis 1.000 Grad an der Scheibenoberfläche sicher auszuhalten. Darüber hinaus wurde for den Bremsscheibentopf anstelle des sonst üblichen Edelstahls Titan verwendet. Im Ergebnis hatte der Veyron mit dieser Bremse seinerzeit die mit Abstand stärkste Bremsleistung in der Automobilindustrie und im Motorsport.

Bei dem hier angebotenen Fahrzeug handelt es sich um eines der ersten ausgelieferten Fahrzeuge, konkret um die Chassis Nummer 019, welche 2006 nach Deutschland ausgeliefert wurde. Die Spezifikation des Wagens ist als einzigartig zu beschreiben. Auf das schwarze Exterieur in Verbindung mit den eleganten Pur Sang Felgen trifft eine dezente, olivegrüne Innenausstattung. Für 4 Jahre verbleibt der Wagen in Deutschland und wird von seinem Erstbesitzer nur äußerst selten bewegt, bevor im Sommer 2010 der Verkauf an einen namenhaften asiatischen Sammler erfolgt. Die Laufleistung zum damaligen Zeitpunkt beträgt nur 6.800 Kilometer. Die folgenden 11 Jahre verbringt der Bugatti in dem privaten Museum des Zweitbesitzers, welcher den Wagen nahezu ausschließlich in seiner Sammlung ausstellt, ohne diesen zu nutzen. In regelmäßigen Abständen wird das Fahrzeug jedoch dem dortigen TÜV vorgeführt. Im Oktober 2014 bei einer Laufleistung von 7.409 KM, Oktober 2016 mit 7.414 KM, Oktober 2018 mit 7.420 KM, sowie im Oktober 2020 mit 7.435 KM. Gleichzeitig wurde der Wagen regelmäßig durch Bugatti gewartet. Der erste Kundendienste erfolgt am 20.10.2008. Es folgen die Kundendienste am 06.11.2010, 09.06.2012, 27.07.2016. Im Jahr 2021 erfolgt der Ankauf durch unser Unternehmen, bei einer Laufleistung von 7.500 KM. Wir übergeben diesen Wagen inklusive eines großen Kundienstes durch Bugatti, sowie neuer Reifen im Zuge der Auslieferung. Für Detailfragen steht Ihnen unser Verkaufspersonal jederzeit gerne zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass Fahrzeugbesichtigungen grundsätzlich nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich sind.