Ferrari 458 Speciale

  • Neuwagenzustand
  • 5.700 KM seit Auslieferung
  • Aufwendige Vollfolierung
Baujahr:2015
Lackierung:Rosso Corsa | Folierung Silbergrau
Interieur:Alcantara schwarz
Schaltung:Automatik
Kilometerstand:5.700 KM
Leistung:605 PS
Kraftstoff*:Benzin
Preis:362.000,- € (inkl. 19% MwSt.)

* Verbrauch: 17,3 l nach Richtlinie DIN 70030, ermittelt bei 3/4 der Höchstgeschwindigkeit, maximal 110 km/h, unter Zuschlag von 10 %

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Der Ferrari 458 Speciale

Beim F355 brachten sie die Paddel-Schaltung aus der Formel 1. Beim F430 das elektronisch gesteuerte Differenzial samt Sport-ESP. Und jetzt gibt es bei Ferrari sogar eine Drift-Hilfe: Als Weltneuheit erleichtert der Ferrari 458 Speciale bewusst provozierte Heckschwenks. Eine Innovation, so spektakulär wie unglaublich: Sie heißt Side Slipangle Control (SSC), ist quasi ein Assistenzsystem für Drift-Fans, hilft Amateuren beim Querfahren und soll auch künftige Ferrari-Modelle garnieren. Dank neuer Algorithmen der Gierraten- und Lenkwinkel-Sensoren erkennt SSC den Unterschied zwischen einem ungewollten Quersteher und einem bewusst eingeleiteten Drift. Bei Letzterem nimmt das System in Stellung „CT off“ des Manettino kein Drehmoment weg, und ESP bremst nicht, obwohl Schlupf an der Hinterachse entsteht. Rennfahrer-Drifts scheinen damit wie von selbst zu gelingen: Bis zum Scheitelpunkt hält man den Ferrari 458 Speciale neutral, geht dann früh, aber nicht schlagartig aufs Gas, und das Heck drängt sanft. Wer nun feinfühlig die Hinterachse mit mehr Leistung anfüttert, kommt wohldosiert quer aus dem Eck – ohne niederträchtigen Konter-Schlenker am Kurvenausgang. Von außen sieht das unglaublich schnell und gleichzeitig beeindruckend weich aus – als ob ein Rennfahrer seine Runden dreht. Und so fühlt man sich auch, ist unterwegs in einer neuen Dimension des eigenen Könnens, legt einen sahnigen Powerslide nach dem anderen hin. Was das Selbstbewusstsein enorm steigert: Anders als viele Supersportler demotiviert der Ferrari 458 Speciale den Fahrer nicht mit Überforderung, sondern steigert sein Glücksgefühl. Eine neue Leichtigkeit des Fahrens, die sich messen lässt – auf der Waage in 90 Kilogramm: Interieur sowie Chassis des Ferrari 458 Speciale speckten um je 20 Kilogramm ab, das Exterieur und die ungefederten Massen um je 13 Kilo. Sogar am Triebwerk ließen sich acht Kilogramm holen. Der stärkste jemals von Ferrari gebaute V8-Sauger stammt zwar nicht von einem Rennmotor ab, übernimmt aber teilweise dessen Eigenschaften wie geringe Schwungmasse, 180-Grad-Kurbelwelle, Drehzahlen bis 9.000/min und eine unglaublich hohe Verdichtung von 14:1 (Italia: 12,5:1).

Möglich wird dies einerseits durch stärker ausgeformte Kolben, neue Materialien und vor allem eine genauere Klopfregelung. Zusätzlich dürfen die Ventile im Ferrari 458 Speciale fünf Prozent weiter öffnen, und der Auspuff büßt ein Viertel seines Gegendrucks ein. Ergebnis: 605 statt 570 PS. Damit schnellt die Drehzahl beim Gasgeben noch explosiver hoch als beim Italia. Doch trotz der Renncharakteristik lassen sich Kurven auch einen Gang höher als gedacht und mit weniger Touren fahren – bis zu 540 Nm schieben den Zweisitzer so brachial aus dem Eck, dass immer noch genug überschüssige Kraft für einen Powerslide anliegt. Und dann wäre da noch das beeindruckend schnelle Doppelkupplungsgetriebe, das einzige auf dem Markt, das bereits im Moment des Paddelzugs völlig verzugsfrei herunterschaltet. Die Techniker haben die Schaltzeit hier noch einmal um 44 Prozent verkürzt. Alleine das beruhigt den Ferrari 458 Speciale beim Anbremsen. Das Herunterschalten lässt sich bewusst miteinbeziehen – etwa um per Lastwechsel das Untersteuern am Kurveneingang zu minimieren. Die Flaps in der Front sind ein Meisterstück der Luftführung, arbeiten rein passiv, öffnen alleine vom Winddruck – die vertikalen bei 170, die horizontale bei 220 km/h, was den Auftrieb verringert. Zusätzlich klappt am riesigen Heckdiffusor eine Luke elektrisch auf. Wie schon seit einigen Modellen benötigt der Ferrari 458 Speciale keine verunzierenden Flügel – wohingegen die Konkurrenz nicht ohne monströse Leitwerke auskommt. Und wie schon beim 430 Scuderia beweist Ferrari, dass ein moderner Supersportler nicht nur auf der Rennstrecke brillieren, sondern vor allem auf der Landstraße einfach beherrschbar sein muss. Hier sorgt das elektronisch gesteuerte Differenzial mit den sensiblen adaptiven Stoßdämpfern für maximale Traktion auf Buckelpisten.

Nicht genug, dass der Ferrari 458 Speciale eine Drift-Hilfe anbietet – er verfügt auch noch über Telemetrie. Der Fahrer kann seine Daten wie Bremspunkt und -druck, Stellung der Drosselklappe, Schlupf an der Hinterachse, Kurventempo und Linienwahl aufzeichnen sowie anschließend per USB-Stick auslesen. Dreht man häufiger Runden auf einer Rennstrecke, so lassen sich anschließend die Profile miteinander vergleichen. Sollte die Strecke im 458 Speciale noch nicht erfasst sein, kann man sie selbst ins System einlesen – man muss sie nur einmal abfahren.

Das hier angebotene Fahrzeug wurde durch den Ferrari Vertragshändler Ulrich GmbH in Frankfurt am Main am 19.01.2015 an seinen Erstbesitzer in Luxembourg ausgeliefert, welcher den Wagen am 6.02.2015 erstmalig zuließ. Im Juni 2015 erfolgte jedoch bereits der Verkauf und der Ferrari kehrte zurück nach Deutschland, wo ihn sein zweiter und bis dato letzter Besitzer am 19.06.2015 registrierte. Der letzte Kundendienst wurde im März 2019 durch den Ferrari Vertragshändler Gohm, bei einer Laufleistung von 5.683 KM durchgeführt. Wir übergeben diesen Ferrari 458 Speciale inklusive sämtlicher Dokumente und Service Nachweise an seinen neuen Besitzer und stehen für Detailfragen jederzeit gerne zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass Fahrzeugbesichtigungen grundsätzlich nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich sind.