Mercedes-Benz W126 560 SEC

  • Absolutes Sammlerfahrzeug
  • 7.390 KM Laufleistung seit Auslieferung
  • Inkl. neuem Kundendienst & TÜV
  • Originalbereifung
Baujahr:1991
Lackierung:199 Blauschwarzmetallic
Interieur:Leder schwarz
Schaltung:Automatik
Kilometerstand:7.390 KM
Leistung:279 PS
Kraftstoff*:Benzin
Preis:128.400,- € inkl. 7% MwSt. | 120.000,- € net

* Verbrauch: 14,3 l nach Richtlinie DIN 70030, ermittelt bei 3/4 der Höchstgeschwindigkeit, maximal 110 km/h, unter Zuschlag von 10 %

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Der Mercedes-Benz W126 560 SEC

Das große Coupé gilt als besonders schöner Sacco-Mercedes. Egal, ob man die erste oder zweite Serie bevorzugt: Dieses Auto ist Ausdruck höchster Design- und Ingenieurskunst. Dies ist seine Geschichte.Mehr als 40 Jahre arbeitete Bruno Sacco für Daimler. Ungefähr die Hälfte davon war er Chef der Design-Abteilung, die bis 1987 noch "Fachbereich Stilistik" hieß. Zu behaupten, er sei prägend für das Erscheinungsbild der Marke Mercedes-Benz gewesen, wäre massiv untertrieben. Immerhin arbeitete er an der Pagode genauso mit wie an den Experimentalfahrzeugen der C 111-Reihe, verantwortete den damals "kleinen" Mercedes 190 (W 201), brachte die erste A-Klasse auf den Weg und führte die E-Klasse ins Vieraugen-Zeitalter (W 210). In seiner Ära bei Daimler hatte der Mann aus Udine 39 Mercedes-Serienmodelle gestalterisch beaufsichtigt. Fragt man nach Saccos elegantestem Entwurf, dürfte vielen – wenn nicht gar den meisten – Mercedes-Fans allerdings ein Oberklasse-Coupé in den Sinn kommen. Geht es um perfekte Proportionen, die vollkommene Harmonie zwischen vorne, Mitte und hinten, den idealen Mix aus gestalterischen Akzenten und Schnörkellosigkeit, kann nur die zweitürige Version der S-Klasse-Baureihe 126 als das schönste Auto des Italieners gelten.Auch der heute 87-Jährige aus Udine empfindet dieses Auto als eines seiner schönsten. Während die W 126-Limousine, das erste von ihm als Stilistik-Chef verantwortete Mercedes-Modell, die Pflicht war, war das Coupé mit fehlender B-Säule Saccos Kür. In Bezug auf Technik und Prestige war der SEC bei seinem Debüt auf der IAA im Herbst 1981 das Nonplusultra in der noch nicht gar so weit aufgefächerten Mercedes-Palette. Das verdeutlicht schon die Motorenauswahl, die der Vorstand für das große Coupé traf: Der Sechszylinder aus dem 280er W 126 schaffte es ebenso wenig in den Bug des Coupés wie der in den USA angebotene 300er Turbodiesel. Lediglich zwei Achtzylinder-Benziner waren erhältlich: der 380er-M 116 mit 204 PS und der 500er-M 117 mit 231 PS und maximal 405 Newtonmetern. In seiner Zeit war der 500 SEC damit König der linken Spur. Auch der Null-auf-Hundert-Wert von 8,1 Sekunden mutet aus heutiger Sicht eher träge an. Doch selbst nach aktuellen Maßstäben muss man nach einer Fahrt in dem Klassiker sagen: Kraft hat der 4.973 Kubikzentimeter große V8 mit Bosch K-Jetronic genug, und die Macht des Hubraums führt zu einer Durchzugsstärke, die der eines aktuellen, ähnlich starken Turbomotors in kaum etwas nachsteht. Vor allem nach Bemühen des Kickdowns der Vier-Gang-Automatik geht es straff voran bis auf ein Tempo, das den 500 SEC nach wie vor für die linke Spur legitimiert. Das sahen damals offenbar auch manche Rennfahrer so: Nigel Mansell holte 1982 seinen 500 SEC im Werk ab, Ayrton Senna fuhr ebenfalls ein Achtzylinder-Coupé von Mercedes. Unbestritten sind die technischen Fortschritte, die die große Mopf mit sich brachte. Die Karosserie wurde nun besser gegen Rostbefall geschützt, die Bremsanlage vergrößert, das Fahrwerk noch komfortabler und der Innenraum modernisiert: Neu waren zum Beispiel die Instrumentierung und die Bedieneinheiten am Dach und hinter dem Automatik-Wählhebel. Entscheidend war aber das, was sich unter der langen Motorhaube änderte. Anstelle des 380 SEC trat als Einstiegsvariante der aufgebohrte 420er, der zuerst 218 und ab einer neuerlichen Modellpflege 1987 sogar 231 PS leistete (Kat-Versionen 204 beziehungsweise 224 PS). Der nun mit elektronischer Zünd- und elektronisch-mechanisch gesteuerter Bosch KE-Jetronic-Einspritzanlage aufgerüstete 500er erstarkte ebenfalls zweistufig auf 245 respektive 265 PS (223 oder 252 PS mit Katalysator). Aber der M 117 barg noch mehr Potenzial in sich. Nach einer Hubraumvergrößerung auf 5,5 Liter leistete der V8 nach der Modellauffrischung im 560 SEC je nach Abgasreinigung 242 (mit Kat), 272 (ohne Kat) oder 300 PS (höherverdichtete ECE-Version). Das maximale Drehmoment: 390, 430 oder 455 Newtonmeter. Werte aus der Topliga des damaligen Automobilbaus, verbunden mit einer Laufkultur, die höchstens von den Zwölfzylindermotoren späterer Generationen getoppt wurde.

Nachfolgend finden Sie die Ausstattungsliste des hier angebotenen Fahrzeugs:

199    BLAUSCHWARZMETALLIC
261A  LEDER SCHWARZ
261A  LEDER SCHWARZ
261A  LEDER SCHWARZ / ANTHRAZIT
291    AIRBAG FUER BEIFAHRER
300    ABLAGEBOX IN ABLAGESCHALE VORN
498    JAPAN AUSFUEHRUNG
524    FAHRZEUGSCHUTZABDECKUNG (FULL BODY COVER)
524    LACK - KONSERVIERUNG
581    KLIMATISIERUNGSAUTOMATIC
592    WD-GRUENES GLAS RUNDUM, HEIZBARE HECKSCHEIBE-VSG
873    SITZHEIZUNG FAHRERSITZ LINKS UND RECHTS